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Sie wollen einen eigenen Club eröffnen?

Einen eigenen Fit-in-30-Minuten Club zu eröffnen ist eine sehr lukrative und befriedigende Sache.
Der Clubbetreiber hat die Möglichkeit sich mit geringen laufenden Kosten und einem sehr geringen Risiko eine eigene Existenz aufzubauen. Der nahe Kundenkontakt und die zufriedenen Mitglieder sorgen für viel Spaß bei der Arbeit.
Das Fit-in-30-Minuten Konzept wird daher von einigen Anbietern auch in Deutschland als Franchisesystem angeboten
Das macht Sinn, denn es ist für den Clubbetreiber besser auf ein bereits funktionierendes System zurück zu greifen als das Rad neu zu erfinden und Anfangsfehler zu vermeiden.

Trotzdem gibt es einige wichtige Faktoren zu beachten.

1. Investitionen
Auch wenn die laufenden Kosten sich in einem solchen Club durch die geringe Größe im Rahmen halten, so sind doch einige erhebliche Investitionen in Trainingsgeräte, PCs, Checkinsysteme, Marketing, etc. zu leisten.
Gerade als Existenzgründer ist es nahezu hoffnungslos eine Hausbank oder Leasingbank zu finden die das Vorhaben finanziell realisiert. Ist man also nicht mit 30.000 bis 60.000 € flüssigen Mitteln ausgestattet wird es schwierig in Deutschland.

2. Know How
Es ist eine Sache einem Existenzgründer das Trainingssystem zu vermitteln und das nötige Know How um den Trainingsbetrieb aufrecht zu erhalten und alle Mitglieder zufrieden zu stellen.
Was ist aber mit Sachen wie Marketing, Verkauf von Mitgliedschaften, Buchhaltung, Controlling, Mahnwesen, Inkasso, etc.
Dies sind ebenfalls elementar wichtige Faktoren die zum Betrieb eines eigenen Geschäftes nötig sind.
Für Unternehmer sicher geläufige Tätigkeiten die mehr oder weniger professionell erledigt werden - für einen Existenzgründer sind dies nur zu Anfang kaum zu überwindende Hürden.
Zusätzlich stellt sich auch die Frage ob sich ein Clubleiter überhaupt mit solchen Dingen auseinandersetzen sollte. Ist nicht die Pflege der Kundenkontakte und die Betreuung der Mitglieder sehr viel wichtiger?

Normalerweise stellen Franchisesysteme nur einen Namen und ein Konzept zur Verfügung und unterstützen beim Betrieb des Geschäftes. Schulungen werden vorgenommen, jedoch stellt sich die Frage ob man einen Existenzgründer wirklich realistisch von 0 auf 100 bringen kann und aus einem Menschen einen Personal Trainer, Buchhalter, Controller, Verkäufer, Marketingfachmann und Inkasso Büro machen kann.

Die meisten Franchisesysteme sind also vom Angebot her eher auf bereits erfolgreiche Unternehmer ausgerichtet, werden aber meist gerade von Existenzgründern in Anspruch genommen.

Eine SlimLife Franchise ist eine 50/50 Partnerschaft und geht einen gänzlich anderen Weg der sich direkt an Existenzgründer wendet.